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Friedrich 300 - Trockenlegung des Oderbruchs

Bild: Alter Fritz, frei nach Karikatur von Wilhelm Busch um 1860 , Quelle: Ministerium des Innern

Quelle


Wussten Sie, dass Friedrich II. veranlasst hat, das Oderbruch trocken zu legen. Er ließ Sumpf- und Überschwemmungsgebiete durch Entwässerungsgräben zu fruchtbarem Land werden.[1]

Der junge König bewältigt das Mammutprojekt mit einem Kostenaufwand von 600.000 preußischen Talern. Im Juli 1747 beginnen tausende von Arbeitern, darunter auch viele Soldaten mit der Begradigung und Eindeichung des Oderlaufs. Sechs Jahre später ist das große Werk vollendet: 20,3 Kilometer neuer Flusslauf und 32.500 Hektar Land sind gewonnen. Bis 1761 werden 33 neue Dörfer gegründet[2].

Heute erinnert in Letschin, Landkreis Märkisch-Oderland, ein Denkmal des Alten Fritz an dieses Großprojekt. Das Denkmal wurde 1905 aufgestellt und 1990 ein zweites Mal feierlich eingeweiht. Interessante Geschichten und Einblicke gibt es im Gasthaus "Zum Alten Fritz" in der Friedrichstraße 1.

[1] Reschke, Manfred: 66-Seen-Wanderung: Zu den Naturschönheiten rund um Berlin, Trescher Verlag, 5. Auflage 2011, S. 35
[2] Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb): http://preussen-chronik.de

Mehr Informationen gibt es hier:

www.letschin.de/cms/front_content.php?idcatart=314&lang=1&client=1

 
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zuletzt aktualisiert: 27.03.2013


Themen: Arbeit und Wirtschaft,

Schlagworte: Denkmal, Gemeinde,