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Ärztliche und zahnärztliche Behandlung für gesetzlich Unfallversicherte Erbringung

Bei Arbeitsunfällen oder einer Berufskrankheit übernimmt die Unfallversicherung statt der Krankenversicherung die Kosten für die ärztliche, zahnärztliche oder unfallmedizinische Behandlung.

Ihre zuständige Stelle

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  • Ausführliche Beschreibung

    Im Versicherungsfall werden Arzt- und Zahnarztbehandlungen übernommen, wenn die Behandlung erforderlich und zweckmäßig ist und von Fachpersonal ausgeführt wird. Die Behandlung erfolgt grundsätzlich durch zugelassene Durchgangsärzte.

    Unfallversicherungsträger sind:

    • Gewerbliche Berufsgenossenschaften, nach Branchen gegliedert
    • Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand
    • Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaften
  • Voraussetzungen

    Der zuständige Unfallversicherungsträger muss den gesundheitlichen Schaden als Folge eines Arbeitsunfalls oder als Berufskrankheit anerkennen.

  • Gebühren

    Es fallen gegebenenfalls Gebühren an. Bitte wenden Sie sich an die zuständige Stelle. 

  • Ablauf
    • Ein Arbeitsunfall, der zu einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Kalendertagen führt, muss der zuständigen Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse vom Unternehmen gemeldet werden.
    • Die Betroffenen müssen einen/e Durchgangsarzt/-ärztin aufsuchen. Diese sind besonders qualifiziert für die Behandlung von Unfallverletzten.
  • Rechtsgrundlage(n)
  • Weitere Informationen

    Die gesetzliche Unfallversicherung ist ein Zweig der deutschen Sozialversicherung. Der Arbeitgeber ist per Gesetz dazu verpflichtet, Beschäftigte gegen Unfall am Arbeitsplatz oder auf dem Weg von und zur Arbeitsstätte abzusichern  

  • Fachlich freigegeben durch

    Niedersächsisches Ministerum für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

  • Fachlich freigegeben am
    16.07.2020